EH DA-Flächen

Für mehr Artenvielfalt

Eh da-Flächen

Der Rückgang der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft ist in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt.

Das Eh da-Konzept basiert auf der Tatsache, dass es in der Agrarlandschaft Flächen - Eh da-Flächen - gibt, die ökologisch aufgewertet werden können, ohne sie aus der produktiven Nutzung herausnehmen zu müssen.

Vorhandene, bislang nicht wirtschaftlich genutzte Flächen zur Förderung biologischer Vielfalt zu nutzen, ist der Grundgedanke dieses Konzepts.

Leitfaden

Ein Eh da-Projekt ist Teamarbeit! Initiator der Pflege von Eh da-Flächen ist in der Regel die Gemeinde oder ein Flächeneigner.

Ein Projekt dauert mehrere Jahre und bedarf der Zusammenarbeit verschiedener Institutionen und engagierter Personen. Hier stellen wir ein erprobtes Grundschema für den Ablauf eines Eh da-Projekts vor und gehen auf ganz praktische Fragen wie Kosten und Fördermöglichkeiten ein.

Maps & Apps

Um ein Eh da-Projekt sinnvoll zu organisieren und durchzuführen, ist großmaßstäbliches Kartenmaterial eine Voraussetzung.

Unsere Experten können Projekte mit professionellen Werkzeugen der Geodatenanalyse begleiten. Das Ergebnis ist anschauliches, digitales Kartenmaterial, das sowohl beim Auffinden potenzieller Eh da-Flächen (Potenzialstudien) als auch bei der Pflege und schließlich auch bei der Präsentation der Ergebnisse (StoryMaps) hilfreich ist.

Über die Initiative

Es ist unabdingbar, mit den vorhandenen Flächenressourcen möglichst sorgsam und zielgerichtet umzugehen. Landwirte haben neben der Versorgung mit Nahrungsmitteln und der Erzeugung von Rohstoffen für die Energiegewinnung mehr denn je auch Ziele des Naturschutzes zu erfüllen. Die biologische Vielfalt zu schützen und zu fördern, ohne die hohe Produktivität und Qualität der landwirtschaftlichen Erzeugnisse aufs Spiel zu setzen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Der Schutz der Vielfalt der Arten geht uns alle an.

Wildbiene des Monats

FRÜHLINGS-PELZBIENE

Die Frühlings-Pelzbiene ist eine etwa 13 Millimeter lange graubraune und pelzig behaarte Wildbienenart. Die Männchen zeichnen sich durch ein gelb gefärbtes Gesicht und lange Fransen an den Mittelbeinen aus, während die Weibchen ein dunkles Gesicht haben. Die Frühlings-Pelzbiene nistet vor allem in Steilwänden oder kleinen Abbruchkanten, manchmal auch im ebenen Boden. Die Weibchen graben dort einen langen Gang, von dem die Brutzellen abzweigen.

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